Archiv für die Kategorie ‘Phototechnik’

Mit Licht auf den Fotos schreiben

Samstag, 07. Februar 2009

Der Umstieg auf die digitale Fotografie hat diese revolutioniert. Plötzlich hatte jeder Mensch die Möglichkeit, so viel mit den Fotos zu experimentieren, wie er dazu Lust hat. Zwar würden die Profis wahrscheinlich diesen Umstand gar nicht als Vorteil bezeichnen, da sie von der exponentiell steigender Zahl der Möchtegern-Fotografen eher verärgert sind, aber die vielen Hobby-Fotografen werden diese Möglichkeit richtig schätzen. Und manchmal werden daraus auch neue und interessante Techniken erfunden, die in der Zeit der analogen Fotografie teuer und schwierig umzusetzen waren. Dazu zählen zum Beispiel HDRi und das Schreiben mit dem Licht. Über HDRi muss ich hier nichts erzählen, denn jeder Hobby-Fotograf hat bereits damit seine Erfahrungen sicherlich gemacht. Das Schreiben mit dem Licht finde ich dagegen sehr interessant, vor allem deswegen, weil diese Technik nicht sehr verbreitet ist, dafür aber sehr interessant ist. Zwar kann ich mir kaum vorstellen, wie man damit ein Kunstwerk erschafft, aber wenn man etwas neues ausprobieren möchte, ist dieses Thema durchaus nennenswert.
Die Technik ist denkbar einfach. Man wartet ab, bis die Sonne vom Himmel verschwindet und die Blaue Stunde beginnt. Dann nimmt man eine Lichtquelle, wie LED-Taschenlampe, stellt die Belichtungszeit der Kamera auf BULB und zeichnet mit der Taschenlampe etwas im Luft. Das Ergebnis sieht sehr lustig aus und mit ein wenig Kreativität bekommt man richtig tolle Schnappschüsse.

Fotos drucken

Freitag, 31. Oktober 2008

Auf dem Markt gibt es unzählige Anbieter, die Fotodruck als Dienstleistung anbieten. Als ich im Jahre 2001 meine erste Digitalkamera zulegte, ging es mir eher darum, einen Anbieter zu finden, der Fotos im Format 10×15 möglichst günstig druckt. Heute, als Besitzer einer digitalen SLR, bin ich natürlich daran interessiert, einen Anbieter zu finden, der Fotos in einer hohen Qualität macht. Außerdem bin ich mit dem Format 10×15 nicht mehr zufrieden. Ich experimentierte lange mit unterschiedlichen Discountern, bis ich schließlich einem Hinweis von einem Foto-Forum Mitglied folgte und meine Fotos bei www.fc-prints.de drucken ließ. Ich war sehr überrascht, denn die Qualität der Abzüge, im Vergleich zu Fotos, die ich bei Aldi drucken ließ, erheblich besser war. Natürlich sollte ich hier unterstreichen, dass die Qualität nicht kostenlos ist, so musste ich für ähnlich große Fotos deutlich mehr Geld ausgeben. Wenn man aber Fotos ab 30×45 druckt, sollte man nachdenken, ob man wirklich an dieser Stelle sparen möchte.

Es ist da!

Mittwoch, 16. Juli 2008

Endlich, mein Objektiv 70-200 4.0L USM ist angekommen. Auf dieses Moment habe ich ziemlich lange gewartet, aber das Warten hat sich im Endeffekt gelohnt. Der Objektiv ist einfach geil. Das gilt sowohl für die Verarbeitung (es fühlt sich sehr sehr wertig an), als auch für die Qualität der Bilder, die damit entstehen. Ich habe schon einige Fotos geschossen und freue mich sehr über die Qualität der Bilder. Ich bin jetzt in der Lage, wilde Tiere zu fotografieren, ohne in ihre Privatsphäre einzudringen und dabei trotzdem gute Bilder machen. Außerdem kann ich jetzt gute Porträtfotos machen. Dank der konstantem Blende-Wert 4.0 kann man beim Photographieren eines Menschen den Hintergrund richtig gut verschwimmen. Die Schärfe ist sehr hoch, sodass ich für die meisten Bilder überhaupt keine Nachbearbeitung machen muss. Klar, wenn man ohne Stativ fotografiert, wird es ziemlich schwierig, mit so einem Teil Verwackelungen zu vermeiden, aber es ist nach einem Training doch möglich. Falls das Wetter gut ist, kann man außerdem die Belichtungszeit auf Minimum setzen, was auch zur Minimierung der Verwackelungen beiträgt.
Was mir aufgefallen hat, das Objektiv hat einen Umschalter, den man betätigen muss, je nachdem ob man ein Objekt fotografiert, das sich auf einer minimalen Distanz befindet (1.2 Meter) oder eine Distanz mehr als 3 Meter hat. Das ist zwar nicht besonders praktisch, da ich immer wieder vergesse, es umzuschalten, aber ich kann damit leben.
Ich hoffe, dass ich es noch heute schaffe, Cashback-Formular von Canon auszufüllen und per Post an Canon zu versenden. Damit kann ich weitere 50 Euro sparen. Was ziemlich praktisch ist.
Ich habe so große Pläne mit dem Ding, dass ich einfach nicht weiß, wo ich anfangen soll. Mein größter Wunsch ist es, einen schönen Vogel im Flug zu fotografieren. Das wird aber auch mit diesem Objektiv keine einfache Aufgabe. Ich glaube, ich nehme das ganze Wochenende in Anspruch, um es zu schaffen. Hoffentlich wird das Wetter bald sonniger, denn mit dem Wetter, was wir heute haben, wird es sehr schwierig, eine kurze Verschlusszeit zu verwenden. Falls das Wetter doch enttäuschend bleibt, richte ich in meiner Wohnung ein kleines Studio an und lade ein paar Freunde ein, um ein kleines Fotosession zu machen. Ich kann kaum erwarten, bis Wochenende kommt.

Kauf eines neuen Objektivs

Sonntag, 29. Juni 2008

Nach dem Kauf von meiner neuen Spiegelreflex-Digitalkamera, wollte ich natürlich sofort alle Vorteile dieser Technik nutzen und begab mich auf die Suche für ein neues Objektiv. Da ich bereits im Besitz von Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 18-55mm war, war es für mich nicht unbedingt notwendig eine Alternative zu diesem Objektiv zu suchen, vielmehr wollte ich ein lichtstarkes Teleobjektiv kaufen, um damit sowohl Porträts als auch Wildlife zu fotografieren.
Nach einigen Überlegungen, entschied ich mich, ein Objektiv der Marke Canon zu kaufen, obwohl Objektive dieser Firma oft viel teurer sind, als vergleichbare Modelle von der Konkurrenz. Als mögliche Kandidaten kamen Canon 70-300mm mit Bildstabilisator + USM und Lichtstärke 4-5.6 und 70-200 4.0 L USM in Frage. Da ich aber über hohe Qualität der L-Serie viel hörte und las, entschied ich mich am Ende für diese Serie.
Ich kaufe normalerweise alles bei Amazon, da der Preis oft angemessen ist und die Lieferung blitzschnell erfolgt. Diesmal sollte es aber anders sein, da laut Preisvergleiches Amazon das gleiche Objektiv 150 Euro teurer anbot, kam der Kauf bei Amazon diesmal nicht in Frage. Da ich aber mit einer Kreditkarte bezahlen wollte, wurde die Auswahl der Händler erheblich beschränkt. Als ich endlich fündig war, startete ich sofort den Bestellvorgang. Das Problem war aber, dass ich nicht zu hause war und meine Kreditkarten-Daten nicht auswendig kannte. Das merkte ich aber erst als ich zu der entsprechenden Eingabemaske kam. Daraufhin brach ich die Bestellung ab und setzte meinen Laptop ins Schlaf. Als ich nach Hause kam, setzte ich die Bestellung fort. Ich wusste zwar, dass mit der Änderung der IP-Adresse und Zeitüberschreitung meine Session bereits verfallen ist, entschied mich aber die Bestellung trotzdem weiterzuführen, da ich schließlich nichts verlieren konnte. Entweder wird der Bestellvorgang fortgeführt oder ich bekomme eine entsprechende Fehlermeldung und fange die Bestellung von Anfang an. Leider rechnete ich nicht damit, dass die Bezahlung über einen externen Bezahldienst abgewickelt wird, bei dem auch keine Session notwendig ist. So kam es dazu, dass ich das Geld an den Händler bezahlte, ohne die Bestellung in seinem System zu hinterlassen. Nach mehreren Anfragen bekam ich eine Bestätigung, dass meine Bestellung manuell ins System eingepflegt wurde. Da aber inzwischen dieses Objektiv von jemanden gekauft wurde und keine mehr am Lager sind, muss ich mich noch ein paar Wochen gedulden. Ich finde es aber OK, denn damit spare ich immerhin 150€.

Umstieg von Sony R1 auf Canon EOS 400D

Freitag, 02. Mai 2008

Eigentlich war ich anfangs mit meiner alten Bridge-Digitalkamera von Sony mehr als zufrieden, denn die Qualität der Aufnahmen, dank dem großen CMOS-Sensor und Zeiss-Objektiv ließ kaum Wünsche übrig. Mit der Zeit, merkte ich aber, dass die Geschwindigkeit von Autofokus für Action-Aufnahmen leider nicht ausreichend ist. Ich brauchte zum Beispiel 2 Tage, um ein richtig gutes Bild einer Möwe im Flug zu machen. Dabei musste ich auf RAW komplett verzichten, da der Speichervorgang einer 20 MB großen RAW-Datei mehrere wertvolle Sekunden dauerte. Hunderte von Aufnahmen musste ich nur wegen des Autofokus-Problems verwerfen und obwohl ich das Endbild mehr als gelungen bezeichnen kann, war ich der Auffassung, dass meine Fähigkeiten nur mit dem Kauf einer schnellen Spiegelreflexkamera richtig entfaltet werden können.
Als mögliche Kandidaten kamen die DSLRs von Canon: EOS 400D und EOS 30D in Frage.
Der Preisunterschied lag damals um die hundert Euro, da ich aber bereits am Limit war und keine Geduld hatte, entschied ich mich für die günstigere Variante, nämlich – 400D. Ich weiß jetzt nicht genau, ob meine Entscheidung gut war oder doch nicht, aber mein Problem war mit dem Kauf dieser Kamera gelöst. Die RAW-Dateien wiegen etwa 8 Megabyte und werden sehr schnell auf eine Speicherkarte geschrieben, Autofokus ist sogar mit einem Kit-Objektiv (18-55) viel schneller, als bei Sony R1. Die Bedienung der Kamera ist meiner Meinung nach, sehr intuitiv und viel besser gelöst, als bei Sony. Das einzige, was mir fehlt, ist LCD-Display von R1. Damit kann man richtig interessante Aufnahmen machen, aus ungewöhnlichen Perspektiven.
Was ich noch als wichtig hervorheben möchte ist der Sensor von 400D, denn damit kann man rauschfreie Aufnahmen sogar bei ISO 800 bekommen, was eine große Rolle spielt, wenn man Innenaufnahmen von großen Gebäuden machen möchte. Als ich im April nach Rom flog und Innenaufnahmen von Petersdom machte, war ich besonders froh, dass ich meine 400D dabei hatte. Mit Sony R1 wäre es fast unmöglich, so gute Bilder zu bekommen, ohne diese vorher durch NeatImage zu jagen, was auch zu Qualitätsverlust führen würde.

Und hier sind ein paar Bilder , die ich mit 400D aufnahm:
Frankfurt in der Nacht

Makro

Zeiss Apo Sonnar T* – ein 256 Kilogramm-schweres Objektiv von Zeiss

Montag, 02. Oktober 2006

Auf der Photokina stellte Zeiss ein 1700-mm-Teleobjektiv vor, das eine Lichtstarke von F4 unterstützt. Mit seinen 256 Kilogramm an Gewicht ist es das schwerste Objektiv, das ich jemals gesehen habe. Das Objektiv enthält insgesamt 15 Linsen, die in 13 Gruppen verteilt sind, wobei einige Linsen teurer als eine Luxuslimousine seien. Der Preis des Objektivs blieb leider nicht genannt. Ich vermute, dass Apo Sonnar T* kein Serienprodukt sein wird, zumindest nicht in den nächsten Jahren.

Meine neue Digitalkamera ist da

Mittwoch, 02. August 2006

Erst am Freitag bestellt und heute freue ich mich bereits über meine neue Sony R1.
Das erste, was ich überprüft habe, ist das Land, wo die Kamera hergestellt wurde. Ich war sehr überrascht, dass R1 wirklich in Japan produziert wurde und nicht in Malaysia oder China. Die zweite Überraschung war für mich der Sucher mit eingebautem LCD-Display. Damit wird einen Vorteil für Spiegelreflexkamera weniger, was auch heißt, dass ich eine richtige Entscheidung getroffen habe. Was ich aber nicht so gut finde, ist die Verarbeitung. Die Kamera liegt zwar sehr gut in der Hand, aber die Plastik sieht meiner Meinung nach nicht so edel aus, außerdem fehlt die Videoaufnahme-Funktion, was ich zwar nicht tragisch, aber trotzdem nicht positiv finde. Die mit meiner neuen Digitalkamera geschossene Fotos werde ich in Kürze hier veröffentlichen, vorher möchte ich mich aber ein bisschen damit vertraut machen, R1 ist ja die erste Kamera dieser Klasse, die ich je gehabt hatte und ich muss noch an sie gewöhnen ;-)