Archiv für die Kategorie ‘Meine Fotos’

Architektur Fotografieren

Sonntag, 30. November 2008

Architektur ist ein Thema, dass mir besonders gut gelingt. Zumindest im Vergleich zu Porträts oder Wildlife-Fotografie. Das liegt vor allem daran, dass man viel Zeit hat, um auszuprobieren und vergleichen, wie das jeweilige Gebäude am Besten zu fotografieren ist. Außerdem macht es mir einfach Spaß, gerade Linien von den Wolkenkratzern unter interessanten Perspektiven zu abzubilden. Ich versuche die Fotos so zu machen, wie ein durchschnittlicher Mensch normalerweise die Welt nicht sieht. Das ist auch halt das Geheimnis der Fotografie.
Gerade aus oben genannten Gründen freue ich mich besonders, wenn ich in eine Großstadt reise. Eine Großstadt bietet ja eine Menge an Motiven. Vor ein paar Wochen hatte ich solche Gelegenheit und nutzte sie natürlich aus. Leider bin ich zurzeit beim Weitwinkel-Objektiv auf Kit angewiesen, da ich noch nicht genug Geld für Canon 17-40 4.0L USM gesammelt habe. Das ist aber nur eine Frage der Zeit. Außerdem sind die Fotos, die ich mit Kit mache, oft ganz brauchbar, wenn auch nicht perfekt.
Hier könnt ihr die Ergebnisse von meinem letzten Trip beobachten:

Architektur

Architektur

Fotos drucken

Freitag, 31. Oktober 2008

Auf dem Markt gibt es unzählige Anbieter, die Fotodruck als Dienstleistung anbieten. Als ich im Jahre 2001 meine erste Digitalkamera zulegte, ging es mir eher darum, einen Anbieter zu finden, der Fotos im Format 10×15 möglichst günstig druckt. Heute, als Besitzer einer digitalen SLR, bin ich natürlich daran interessiert, einen Anbieter zu finden, der Fotos in einer hohen Qualität macht. Außerdem bin ich mit dem Format 10×15 nicht mehr zufrieden. Ich experimentierte lange mit unterschiedlichen Discountern, bis ich schließlich einem Hinweis von einem Foto-Forum Mitglied folgte und meine Fotos bei www.fc-prints.de drucken ließ. Ich war sehr überrascht, denn die Qualität der Abzüge, im Vergleich zu Fotos, die ich bei Aldi drucken ließ, erheblich besser war. Natürlich sollte ich hier unterstreichen, dass die Qualität nicht kostenlos ist, so musste ich für ähnlich große Fotos deutlich mehr Geld ausgeben. Wenn man aber Fotos ab 30×45 druckt, sollte man nachdenken, ob man wirklich an dieser Stelle sparen möchte.

Umstieg von Sony R1 auf Canon EOS 400D

Freitag, 02. Mai 2008

Eigentlich war ich anfangs mit meiner alten Bridge-Digitalkamera von Sony mehr als zufrieden, denn die Qualität der Aufnahmen, dank dem großen CMOS-Sensor und Zeiss-Objektiv ließ kaum Wünsche übrig. Mit der Zeit, merkte ich aber, dass die Geschwindigkeit von Autofokus für Action-Aufnahmen leider nicht ausreichend ist. Ich brauchte zum Beispiel 2 Tage, um ein richtig gutes Bild einer Möwe im Flug zu machen. Dabei musste ich auf RAW komplett verzichten, da der Speichervorgang einer 20 MB großen RAW-Datei mehrere wertvolle Sekunden dauerte. Hunderte von Aufnahmen musste ich nur wegen des Autofokus-Problems verwerfen und obwohl ich das Endbild mehr als gelungen bezeichnen kann, war ich der Auffassung, dass meine Fähigkeiten nur mit dem Kauf einer schnellen Spiegelreflexkamera richtig entfaltet werden können.
Als mögliche Kandidaten kamen die DSLRs von Canon: EOS 400D und EOS 30D in Frage.
Der Preisunterschied lag damals um die hundert Euro, da ich aber bereits am Limit war und keine Geduld hatte, entschied ich mich für die günstigere Variante, nämlich – 400D. Ich weiß jetzt nicht genau, ob meine Entscheidung gut war oder doch nicht, aber mein Problem war mit dem Kauf dieser Kamera gelöst. Die RAW-Dateien wiegen etwa 8 Megabyte und werden sehr schnell auf eine Speicherkarte geschrieben, Autofokus ist sogar mit einem Kit-Objektiv (18-55) viel schneller, als bei Sony R1. Die Bedienung der Kamera ist meiner Meinung nach, sehr intuitiv und viel besser gelöst, als bei Sony. Das einzige, was mir fehlt, ist LCD-Display von R1. Damit kann man richtig interessante Aufnahmen machen, aus ungewöhnlichen Perspektiven.
Was ich noch als wichtig hervorheben möchte ist der Sensor von 400D, denn damit kann man rauschfreie Aufnahmen sogar bei ISO 800 bekommen, was eine große Rolle spielt, wenn man Innenaufnahmen von großen Gebäuden machen möchte. Als ich im April nach Rom flog und Innenaufnahmen von Petersdom machte, war ich besonders froh, dass ich meine 400D dabei hatte. Mit Sony R1 wäre es fast unmöglich, so gute Bilder zu bekommen, ohne diese vorher durch NeatImage zu jagen, was auch zu Qualitätsverlust führen würde.

Und hier sind ein paar Bilder , die ich mit 400D aufnahm:
Frankfurt in der Nacht

Makro