Belichtungszeit und die Faustregel
Es gibt so eine Regel, nach der die Belichtungszeit auszuwählen ist, damit man Verwacklungen vermeidet. Man muss eine Sekunde durch die Brennweite des Objektives teilen um die maximale Belichtungszeit zu bestimmen. Wenn man eine längere Belichtungszeit wählt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Foto nicht scharf wirken wird und dass unabhängig davon, wie gut die Technik ist, die man verwendet. Nach meinen Beobachtungen stellte ich allerdings fest, dass man trotz dieser Regel eine feste grenze hat. Wenn man richtig scharfes Bild bekommen möchte, muss man eine Belichtungszeit auswählen, die nicht länger als 1/250 sek. beträgt. Das gilt auch für Brennweiten, die kleiner als 250mm sind. Nur erfahrene Fotografen sind in der Lage, bei längeren Belichtungszeiten scharfe Fotos zu bekommen.
Es gibt nur 2 Möglichkeiten, dieses Problem umzugehen.
Die erste Möglichkeit besteht darin, einen Objektiv mit Bildstabilisator zu verwenden. Manche SLRs haben einen Bildstabilisator sogar im Gehäuse, zum Beispiel Sony. Diese Möglichkeit hat den Vorteil, dass man in schlechten Lichtverhältnissen noch eine Chance hat, ein ordentliches Bild zu machen. Der Nachteil ist, die Objektive mit Bildstabilisator sind sehr teuer und der Bildstabilisator hat auch seine technische Grenzen.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, einen Stativ zu verwenden. Hier hat man den Vorteil, dass man bei fast beliebiger Belichtungszeit durch die Verwacklung verursachte Unschärfe vermeiden kann. Der Nachteil ist, man muss den Stativ immer mit sich tragen und der nimmt eine Menge Platz und wiegt oft auch genug, um Rückenschmerzen am Ende des Tages zu bekommen.

21. März 2009 um 17:59
Schade, dass du nciht mehr regelmäßig Beiträge über deine eigenen Fotos schreibst. Ich hatte auch mal eine Phase in der mir die Kreativität dazu gefehlt hat. Vielleicht hast ja mal Lust was gemeinsam zu machen.