07. Februar 2009
Der Umstieg auf die digitale Fotografie hat diese revolutioniert. Plötzlich hatte jeder Mensch die Möglichkeit, so viel mit den Fotos zu experimentieren, wie er dazu Lust hat. Zwar würden die Profis wahrscheinlich diesen Umstand gar nicht als Vorteil bezeichnen, da sie von der exponentiell steigender Zahl der Möchtegern-Fotografen eher verärgert sind, aber die vielen Hobby-Fotografen werden diese Möglichkeit richtig schätzen. Und manchmal werden daraus auch neue und interessante Techniken erfunden, die in der Zeit der analogen Fotografie teuer und schwierig umzusetzen waren. Dazu zählen zum Beispiel HDRi und das Schreiben mit dem Licht. Über HDRi muss ich hier nichts erzählen, denn jeder Hobby-Fotograf hat bereits damit seine Erfahrungen sicherlich gemacht. Das Schreiben mit dem Licht finde ich dagegen sehr interessant, vor allem deswegen, weil diese Technik nicht sehr verbreitet ist, dafür aber sehr interessant ist. Zwar kann ich mir kaum vorstellen, wie man damit ein Kunstwerk erschafft, aber wenn man etwas neues ausprobieren möchte, ist dieses Thema durchaus nennenswert.
Die Technik ist denkbar einfach. Man wartet ab, bis die Sonne vom Himmel verschwindet und die Blaue Stunde beginnt. Dann nimmt man eine Lichtquelle, wie LED-Taschenlampe, stellt die Belichtungszeit der Kamera auf BULB und zeichnet mit der Taschenlampe etwas im Luft. Das Ergebnis sieht sehr lustig aus und mit ein wenig Kreativität bekommt man richtig tolle Schnappschüsse.
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14. Januar 2009
Es gibt so eine Regel, nach der die Belichtungszeit auszuwählen ist, damit man Verwacklungen vermeidet. Man muss eine Sekunde durch die Brennweite des Objektives teilen um die maximale Belichtungszeit zu bestimmen. Wenn man eine längere Belichtungszeit wählt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Foto nicht scharf wirken wird und dass unabhängig davon, wie gut die Technik ist, die man verwendet. Nach meinen Beobachtungen stellte ich allerdings fest, dass man trotz dieser Regel eine feste grenze hat. Wenn man richtig scharfes Bild bekommen möchte, muss man eine Belichtungszeit auswählen, die nicht länger als 1/250 sek. beträgt. Das gilt auch für Brennweiten, die kleiner als 250mm sind. Nur erfahrene Fotografen sind in der Lage, bei längeren Belichtungszeiten scharfe Fotos zu bekommen.
Es gibt nur 2 Möglichkeiten, dieses Problem umzugehen.
Die erste Möglichkeit besteht darin, einen Objektiv mit Bildstabilisator zu verwenden. Manche SLRs haben einen Bildstabilisator sogar im Gehäuse, zum Beispiel Sony. Diese Möglichkeit hat den Vorteil, dass man in schlechten Lichtverhältnissen noch eine Chance hat, ein ordentliches Bild zu machen. Der Nachteil ist, die Objektive mit Bildstabilisator sind sehr teuer und der Bildstabilisator hat auch seine technische Grenzen.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, einen Stativ zu verwenden. Hier hat man den Vorteil, dass man bei fast beliebiger Belichtungszeit durch die Verwacklung verursachte Unschärfe vermeiden kann. Der Nachteil ist, man muss den Stativ immer mit sich tragen und der nimmt eine Menge Platz und wiegt oft auch genug, um Rückenschmerzen am Ende des Tages zu bekommen.
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02. Dezember 2008
Obwohl ich der Meinung bin, dass meine Fotos, aufgrund der fehlenden Erfahrung noch nicht ausgereift sind, gibt es bereits Menschen, die sie gut finden. Manchmal fragt mich jemand von denen, wie man lernen kann, richtig gute Fotos zu machen. Natürlich sollte man zuerst die Technik beherrschen, womit man fotografiert, antworte ich. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, obgleich auch nicht der wichtigste. Nachdem man aber die notwendigen technischen Grundlagen verstanden hat, ist es wirklich sehr vorteilhaft, die Werke von anderen kreativen Fotografen sich anzuschauen, um fremde Ideen zu analysieren und daraus eigene zu kreieren. Kein Buch wird besser helfen bzw. inspirieren, außer einer Sammlung von richtig kreativen Fotos. Normalerweise heißen solche Bücher – Bildbände. Es gibt jede Menge davon von National Geographic und auch TASCHEN bietet eine große Auswahl an. Wobei die von National Geographic eher für die Masse gedacht sind, da diese Bildbände viele schöne Naturfotos zeigen und bei TASCHEN habe ich den Eindruck bekommen, dass da eher größere Künstler vertreten sind, die ihre Werke nicht an breites Publikum richten.
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30. November 2008
Architektur ist ein Thema, dass mir besonders gut gelingt. Zumindest im Vergleich zu Porträts oder Wildlife-Fotografie. Das liegt vor allem daran, dass man viel Zeit hat, um auszuprobieren und vergleichen, wie das jeweilige Gebäude am Besten zu fotografieren ist. Außerdem macht es mir einfach Spaß, gerade Linien von den Wolkenkratzern unter interessanten Perspektiven zu abzubilden. Ich versuche die Fotos so zu machen, wie ein durchschnittlicher Mensch normalerweise die Welt nicht sieht. Das ist auch halt das Geheimnis der Fotografie.
Gerade aus oben genannten Gründen freue ich mich besonders, wenn ich in eine Großstadt reise. Eine Großstadt bietet ja eine Menge an Motiven. Vor ein paar Wochen hatte ich solche Gelegenheit und nutzte sie natürlich aus. Leider bin ich zurzeit beim Weitwinkel-Objektiv auf Kit angewiesen, da ich noch nicht genug Geld für Canon 17-40 4.0L USM gesammelt habe. Das ist aber nur eine Frage der Zeit. Außerdem sind die Fotos, die ich mit Kit mache, oft ganz brauchbar, wenn auch nicht perfekt.
Hier könnt ihr die Ergebnisse von meinem letzten Trip beobachten:


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31. Oktober 2008
Auf dem Markt gibt es unzählige Anbieter, die Fotodruck als Dienstleistung anbieten. Als ich im Jahre 2001 meine erste Digitalkamera zulegte, ging es mir eher darum, einen Anbieter zu finden, der Fotos im Format 10×15 möglichst günstig druckt. Heute, als Besitzer einer digitalen SLR, bin ich natürlich daran interessiert, einen Anbieter zu finden, der Fotos in einer hohen Qualität macht. Außerdem bin ich mit dem Format 10×15 nicht mehr zufrieden. Ich experimentierte lange mit unterschiedlichen Discountern, bis ich schließlich einem Hinweis von einem Foto-Forum Mitglied folgte und meine Fotos bei www.fc-prints.de drucken ließ. Ich war sehr überrascht, denn die Qualität der Abzüge, im Vergleich zu Fotos, die ich bei Aldi drucken ließ, erheblich besser war. Natürlich sollte ich hier unterstreichen, dass die Qualität nicht kostenlos ist, so musste ich für ähnlich große Fotos deutlich mehr Geld ausgeben. Wenn man aber Fotos ab 30×45 druckt, sollte man nachdenken, ob man wirklich an dieser Stelle sparen möchte.
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30. September 2008
Via Golem bin ich auf das Programm Sharpener Pro von Nik Software aufmerksam geworden. Sharpener Pro, kann als Version 3.0 von der offiziellen Entwickler-Seite heruntergeladen und 15 Tage lang getestet werden.
Das besondere am Programm ist, dass es nicht nur als einfacher Plug-In in Photoshop zum Bildschärfen verwendet werden kann, sondern auch als Ersatz für RAW-Schärfung dient. Dabei ist es möglich, Bereiche, die geschärft werden sollen, auszuwählen, sodass nur bestimmte Bildbereiche geschärft werden. Das ist sehr wichtig, da man damit Artefakte vorbeugen kann, von denen besonders Aufnahmen leiden, die bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen sind.
Um RAW-Schärfung effektiv einzusetzen, sollte man die, in Photoshop RAW Converter integrierte Schärfung auf 0 setzen. Bei Default lag diese Einstellung zumindest bei mir auf 25%.
Was mir noch sehr gut gefallen hat, ist eine Möglichkeit, bestimmte Farben unabhängig von einander zu schärfen. Das hilft bei manchen Situationen enorm. Zum Beispiel bei Makroaufnahmen einer Blume.
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16. Juli 2008
Endlich, mein Objektiv 70-200 4.0L USM ist angekommen. Auf dieses Moment habe ich ziemlich lange gewartet, aber das Warten hat sich im Endeffekt gelohnt. Der Objektiv ist einfach geil. Das gilt sowohl für die Verarbeitung (es fühlt sich sehr sehr wertig an), als auch für die Qualität der Bilder, die damit entstehen. Ich habe schon einige Fotos geschossen und freue mich sehr über die Qualität der Bilder. Ich bin jetzt in der Lage, wilde Tiere zu fotografieren, ohne in ihre Privatsphäre einzudringen und dabei trotzdem gute Bilder machen. Außerdem kann ich jetzt gute Porträtfotos machen. Dank der konstantem Blende-Wert 4.0 kann man beim Photographieren eines Menschen den Hintergrund richtig gut verschwimmen. Die Schärfe ist sehr hoch, sodass ich für die meisten Bilder überhaupt keine Nachbearbeitung machen muss. Klar, wenn man ohne Stativ fotografiert, wird es ziemlich schwierig, mit so einem Teil Verwackelungen zu vermeiden, aber es ist nach einem Training doch möglich. Falls das Wetter gut ist, kann man außerdem die Belichtungszeit auf Minimum setzen, was auch zur Minimierung der Verwackelungen beiträgt.
Was mir aufgefallen hat, das Objektiv hat einen Umschalter, den man betätigen muss, je nachdem ob man ein Objekt fotografiert, das sich auf einer minimalen Distanz befindet (1.2 Meter) oder eine Distanz mehr als 3 Meter hat. Das ist zwar nicht besonders praktisch, da ich immer wieder vergesse, es umzuschalten, aber ich kann damit leben.
Ich hoffe, dass ich es noch heute schaffe, Cashback-Formular von Canon auszufüllen und per Post an Canon zu versenden. Damit kann ich weitere 50 Euro sparen. Was ziemlich praktisch ist.
Ich habe so große Pläne mit dem Ding, dass ich einfach nicht weiß, wo ich anfangen soll. Mein größter Wunsch ist es, einen schönen Vogel im Flug zu fotografieren. Das wird aber auch mit diesem Objektiv keine einfache Aufgabe. Ich glaube, ich nehme das ganze Wochenende in Anspruch, um es zu schaffen. Hoffentlich wird das Wetter bald sonniger, denn mit dem Wetter, was wir heute haben, wird es sehr schwierig, eine kurze Verschlusszeit zu verwenden. Falls das Wetter doch enttäuschend bleibt, richte ich in meiner Wohnung ein kleines Studio an und lade ein paar Freunde ein, um ein kleines Fotosession zu machen. Ich kann kaum erwarten, bis Wochenende kommt.
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29. Juni 2008
Nach dem Kauf von meiner neuen Spiegelreflex-Digitalkamera, wollte ich natürlich sofort alle Vorteile dieser Technik nutzen und begab mich auf die Suche für ein neues Objektiv. Da ich bereits im Besitz von Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 18-55mm war, war es für mich nicht unbedingt notwendig eine Alternative zu diesem Objektiv zu suchen, vielmehr wollte ich ein lichtstarkes Teleobjektiv kaufen, um damit sowohl Porträts als auch Wildlife zu fotografieren.
Nach einigen Überlegungen, entschied ich mich, ein Objektiv der Marke Canon zu kaufen, obwohl Objektive dieser Firma oft viel teurer sind, als vergleichbare Modelle von der Konkurrenz. Als mögliche Kandidaten kamen Canon 70-300mm mit Bildstabilisator + USM und Lichtstärke 4-5.6 und 70-200 4.0 L USM in Frage. Da ich aber über hohe Qualität der L-Serie viel hörte und las, entschied ich mich am Ende für diese Serie.
Ich kaufe normalerweise alles bei Amazon, da der Preis oft angemessen ist und die Lieferung blitzschnell erfolgt. Diesmal sollte es aber anders sein, da laut Preisvergleiches Amazon das gleiche Objektiv 150 Euro teurer anbot, kam der Kauf bei Amazon diesmal nicht in Frage. Da ich aber mit einer Kreditkarte bezahlen wollte, wurde die Auswahl der Händler erheblich beschränkt. Als ich endlich fündig war, startete ich sofort den Bestellvorgang. Das Problem war aber, dass ich nicht zu hause war und meine Kreditkarten-Daten nicht auswendig kannte. Das merkte ich aber erst als ich zu der entsprechenden Eingabemaske kam. Daraufhin brach ich die Bestellung ab und setzte meinen Laptop ins Schlaf. Als ich nach Hause kam, setzte ich die Bestellung fort. Ich wusste zwar, dass mit der Änderung der IP-Adresse und Zeitüberschreitung meine Session bereits verfallen ist, entschied mich aber die Bestellung trotzdem weiterzuführen, da ich schließlich nichts verlieren konnte. Entweder wird der Bestellvorgang fortgeführt oder ich bekomme eine entsprechende Fehlermeldung und fange die Bestellung von Anfang an. Leider rechnete ich nicht damit, dass die Bezahlung über einen externen Bezahldienst abgewickelt wird, bei dem auch keine Session notwendig ist. So kam es dazu, dass ich das Geld an den Händler bezahlte, ohne die Bestellung in seinem System zu hinterlassen. Nach mehreren Anfragen bekam ich eine Bestätigung, dass meine Bestellung manuell ins System eingepflegt wurde. Da aber inzwischen dieses Objektiv von jemanden gekauft wurde und keine mehr am Lager sind, muss ich mich noch ein paar Wochen gedulden. Ich finde es aber OK, denn damit spare ich immerhin 150€.
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02. Mai 2008
Eigentlich war ich anfangs mit meiner alten Bridge-Digitalkamera von Sony mehr als zufrieden, denn die Qualität der Aufnahmen, dank dem großen CMOS-Sensor und Zeiss-Objektiv ließ kaum Wünsche übrig. Mit der Zeit, merkte ich aber, dass die Geschwindigkeit von Autofokus für Action-Aufnahmen leider nicht ausreichend ist. Ich brauchte zum Beispiel 2 Tage, um ein richtig gutes Bild einer Möwe im Flug zu machen. Dabei musste ich auf RAW komplett verzichten, da der Speichervorgang einer 20 MB großen RAW-Datei mehrere wertvolle Sekunden dauerte. Hunderte von Aufnahmen musste ich nur wegen des Autofokus-Problems verwerfen und obwohl ich das Endbild mehr als gelungen bezeichnen kann, war ich der Auffassung, dass meine Fähigkeiten nur mit dem Kauf einer schnellen Spiegelreflexkamera richtig entfaltet werden können.
Als mögliche Kandidaten kamen die DSLRs von Canon: EOS 400D und EOS 30D in Frage.
Der Preisunterschied lag damals um die hundert Euro, da ich aber bereits am Limit war und keine Geduld hatte, entschied ich mich für die günstigere Variante, nämlich – 400D. Ich weiß jetzt nicht genau, ob meine Entscheidung gut war oder doch nicht, aber mein Problem war mit dem Kauf dieser Kamera gelöst. Die RAW-Dateien wiegen etwa 8 Megabyte und werden sehr schnell auf eine Speicherkarte geschrieben, Autofokus ist sogar mit einem Kit-Objektiv (18-55) viel schneller, als bei Sony R1. Die Bedienung der Kamera ist meiner Meinung nach, sehr intuitiv und viel besser gelöst, als bei Sony. Das einzige, was mir fehlt, ist LCD-Display von R1. Damit kann man richtig interessante Aufnahmen machen, aus ungewöhnlichen Perspektiven.
Was ich noch als wichtig hervorheben möchte ist der Sensor von 400D, denn damit kann man rauschfreie Aufnahmen sogar bei ISO 800 bekommen, was eine große Rolle spielt, wenn man Innenaufnahmen von großen Gebäuden machen möchte. Als ich im April nach Rom flog und Innenaufnahmen von Petersdom machte, war ich besonders froh, dass ich meine 400D dabei hatte. Mit Sony R1 wäre es fast unmöglich, so gute Bilder zu bekommen, ohne diese vorher durch NeatImage zu jagen, was auch zu Qualitätsverlust führen würde.
Und hier sind ein paar Bilder , die ich mit 400D aufnahm:


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16. Oktober 2006
Ein interessantes Programm hat das Zentrum für Mensch-Maschine-Kommunikation der FHTW-Berlin entwickelt. Dieses Programm ist in der Lage, Ähnlichkeit der Bilder zu erkennen und sie entsprechend zu sortieren. Ich habe das Programm auf meiner etwa 5 Gigabytes großer Foto-Sammlung ausprobiert und finde das Ergebnis sehr überzeugend.
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